Das "liebe" Geld

Ansatzpunkte zur Veränderung Es geht nicht nur ums Geld allein

Es ist ein leidiges Thema, das liebe Geld. Alles dreht sich ums Geld, alle wollen es haben und doch finden die meisten von uns es ein wenig unangenehm, sich näher damit zu beschäftigen. Am Konto oder in der Geldbörse wollen wir es schon gern wissen, aber darüber zu reden... die Auseinandersetzung mit Geld macht den wenigsten von uns Spaß. Und schon gar keine Freude macht es, wenn es ohnehin zu wenig ist. Dann denken wir zwar viel darüber nach, es gelingt aber scheinbar nicht, es zu vermehren. Irgendwie bleibt es unverständlich, unzugänglich oder gar ein Mysterium, das liebe Geld.

Geld hat viel mit uns selbst zu tun. Mit inneren Einstellungen und äußeren Verhaltensweisen, mit Mustern und Prägungen. Gesellschaftlich ist es noch dazu auch oft negativ besetzt. Gerade engagierte oder ganzheitlich denkende Menschen finden – durchaus zu Recht – dass es nicht so viel ums Geld gehen solle. Andere Werte seien wichtiger. Ja, da stimme ich vollkommen zu. Wenn es allerdings so ist, dass „Geld die Welt regiert“, dann ist es auch Zeit, dass wir unseren Anteil an der Regierung übernehmen.

Auf unsere Art und Weise, mit unseren Werten. Lassen Sie uns daher aus dem unangenehmen Wegschauen ein Hinschauen machen. Ein Auseinandersetzen mit den eigenen Zugängen zum Thema Geld. Das braucht nicht mühsam und schwer zu sein. Hier an dieser Stelle wollen wir uns auch nicht mit Kreditplänen und Anlageformen beschäftigen. Wir reden übers Geld – und zwar über das, was dahinter steht. Nämlich wir selbst.

Sie und ich als Person und Persönlichkeit. Wenn wir das Thema auf diese Weise angehen, könnte es durchaus spannend werden. Und so manches einfacher machen. Denn was wir bearbeiten und lösen, brauchen wir nicht mehr mit uns zu tragen. Diese Auseinandersetzung darf übrigens auch ganz leicht und spielerisch gehen. Sogar wenn es ums Geld geht. zurück nach oben

Ansatzpunkte zur Veränderung

Bild: Elisabeth Stillebacher

Wir leben in einer Zeit, in der uns so vieles möglich ist. Wir haben die freie Wahl über PartnerInnen und Lebensformen, Ausbildung und Beruf, Wohnort und Freundeskreis u.v.m. Dennoch bremsen uns die inneren Muster und Prägungen, die Do’s and Dont’s aus unserer Kindheit, die Vorstellungen von Potenzial und Einschränkungen – eben unsere aktuellen Lebenseinstellungen und bisherigen Erfahrungen - auch immer wieder ein. Was wir für möglich oder wahrscheinlich halten, erschafft die Wahrnehmung unserer Welt und damit unsere Wirklichkeit.

Doch all das können wir auch verändern. Wenn wir am Thema Geld etwas ändern wollen, beginnen wir daher am besten bei uns selbst: bei unserer Geldbiografie, bei unserem Verhalten, bei unseren Denkweisen. So haben wir eine gute Chance, ganz konkret etwas an unserem Erleben und Erfahren des Geldthemas zu verändern.

Doch gibt es dann immer noch die sogenannten Tatsachen, die Realität. Nicht nur unsere Einstellungen bremsen uns ein, sondern auch die Fakten. Wir können nun mal unser Gehalt nicht einfach verdoppeln – selbst mit den besten Denkweisen. Vielleicht wäre auch das möglich... sicher sogar, wenn wir die entsprechenden Konsequenzen ziehen, einen anderen Arbeitsplatz suchen, doppelt so viel arbeiten würden, usw. Möglichkeiten gibt es immer viele.

Außerdem sind die Tatsachen manchmal gar nicht so unveränderbar, wie es auf den ersten Blick scheint. Wie uns die Quantenphysik so eindrucksvoll beweist, reagiert Materie (bzw. die kleinsten Bausteine der Materie) auf unsere Gedanken und Erwartungen. Wenn wir Geld als Materie bezeichnen, dann reagiert auch das Geld auf uns selbst. Und wie wäre es erst, wenn wir Geld als Energie sehen würden? zurück nach oben

Es geht nicht ums Geld allein

Ja, es geht nicht immer nur um ein Mehr. Wären wir wirklich glücklicher mit dem doppelten Verdienst? Zu welchem Preis würden wir was erreichen? Oder geht es auch um eine andere Lebensqualität, um eine andere Einstellung zum Thema? Geht es nicht auch darum, wieder verantwortlicher und sogar reduzierter zu leben, weil die Ressourcen der Erde für unsere Form des Wachstums nicht länger zur Verfügung stehen? Nur "mehr" alleine kann es nicht sein, denn grenzenloses Wachstum bedeutet zumindest in der Biologie den Tod. Grenzenloses Wachstum haben nur Krebszellen.

Natürlich bedeutet das nicht, dass es nicht auch mehr Geld sein kann. Doch Geld allein macht nicht glücklich, das ist eine schon recht alte und immer noch aktuelle Weisheit. Geld und Verdienst eingebettet in neue Denkmuster und eine neue Zufriedenheit, das könnte uns glücklich machen. "Mehr" bedeutet also mehr Beschäftigung mit uns selbst, mehr wissen, was wir wollen und mehr das tun, was uns wirklich liegt.

Und damit auch Geld verdienen. Denn natürlich geht es auch um Gerechtigkeit, um ein Auskommen-Können, sich einen angemessenen Lebensunterhalt verdienen, menschenwürdig leben usw. Davon gehe ich ganz grundsätzlich aus. Da gibt es in unserer Welt noch so einiges zu tun. Daher packen wir es am besten gleich an. zurück nach oben

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